Kleingartenverein Strebersdorf

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Chronik des Zweigvereins Strebersdorf
1916 - 1960

1917

Gründung des Kleingartenvereins Strebersdorf

März 1951

Kleintierhaltung

Oktober 1951

Elektrische Beleuchtung im Vereinshaus

Jänner 1952

Flächenwiderruf durch die ÖBB

April 1952

Ehrung von Herrn Karl Pfleger, 1. Vereinsobmann der Nachkriegszeit

Juni 1953

Schriftliches Übereinkommen mit dem Pächter der Kantine

November 1954

Rohrbruch an der öffentlichen Versorgungswasserleitung

1958

Neue Zufahrtstraße zum Wagenwerk Jedlersdorf

Dezember 1958

Erteilung der nachträglichen Baubewilligung f.d. Vereinsheim

Gründung
Im Bereich unserer heutigen Kleingartenanlage befand sich bis zum Jahr 1915 eine ausgedehnte und bereits aufgelassene Schottergrube. Nach und nach wurde diese mit Schuttmaterial aufgefüllt. Ab dem Jahre 1915 entstanden auf den geebneten Flächen Kleingärten, welche sich im Jahre 1917 zum heutigen Zweigverein zusammen schlossen. Die Eisenbahn ließ noch während des 1.Weltkrieges (1914 – 1918) die Außeneinfriedung durch italienische Kriegsgefangene herstellen.

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Kleintierhaltung

März 1951:
Im März 1951 erfolgt für die Mitglieder mit Kleintierhaltung das letzte Mal die Beschaffung von Kücken im Rahmen der „Kückenaktion“. Hinkünftig obliegt die Versorgung mit Junghühnern den Mitgliedern.
Die Besitzer von Kleintieren * werden weiters darauf aufmerksam gemacht, die Kleintiere so zu halten, dass der freie Auslauf ausgeschlossen ist und die Nachbarn nicht dauernd belästigt werden.
*) An Kleintieren (Nutztieren) werden in unserer Gartenanlage Hühner, Hasen aber auch Ziegen, die nicht zu den Kleintieren zählen, gehalten!

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Elektrische Beleuchtung im Vereinshaus

Oktober 1951:
Bei der außerordentlichen Jahreshauptversammlung am 25.Oktober 1951 werden die Mitglieder über das Projekt „Elektrische Beleuchtung im Vereinshaus“ ausführlich informiert. Es ist ein Anschluss an das Stromversorgungsnetz der ÖBB im Wagenwerk Jedlersdorf vorgesehen. Die Zuleitung zum Vereinshaus wird über Erdkabel (ca. 300 m) und einer Niederspannungsfreileitung (6Mastfelder) erfolgen. Das Projekt wird von den Mitgliedern mit Stimmenmehrheit angenommen. Die Fertigstellung der elektrischen Beleuchtung im Vereinsheim ist für Ende 1952 vorgesehen, die Gesamtkosten betragen voraussichtlich ATS 4.300,00 (€ 312,50).

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Flächenwiderruf durch die ÖBB

Jänner 1952:
Die Bundesbahndirektion Wien widerruft in unserer Gartenanlage eine Teilfläche für eine betrieblich notwendige Erweiterung des Betriebsgeländes im Wagenwerk Jedlersdorf. Die Verluste an Flächen sind beachtlich, 25 Einzelgärten sind betroffen. Es müssen 16 Einzelgärten zur Gänze und 9 Einzelgärten teilweise geräumt werden. Die geräumte Teilfläche wird am 30.04.1952 an die ÖBB zurückgegeben. Die Mitglieder erhalten bereits am 2.04.1952 eine angemessene Ablöse laut erstelltem Schätzgutachten.

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Ehrung von Herrn Karl Pfleger, 1. Vereinsobmann der Nachkriegszeit

April 1952:
Bei der Jahreshauptversammlung am 6.April 1952 würdigt der Verbandsobmann Johann Burghauser * den langjährigen Vereinsobmann Karl Pfleger für seine wertvollen Dienste, die er in der schwierigen Nachkriegszeit für den Verein geleistet hat. Er spricht ihm Dank und Anerkennung aus und überreicht das vom Verband gestiftete Ehrendiplom.
* Herr Burghauser Johann ist der 1. Verbandsobmann der Nachkriegszeit.
 

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Schriftliche Übereinkommen mit dem Pächter der Kantine

Juni 1953:
Mit dem Pächter der Kantine, Herrn Kaspar, wird in Ergänzung zum Bestandsvertrag der
BB-DION Wien, Zl. 15891/6 RW 48, ein schriftliches Übereinkommen für
   - die Benützung der Kantinenräume (Schankraum, Gastraum und Keller)
   - die fallweise Saalbenützung
   - den monatlich zu bezahlenden Pachtzins in der Höhe von ATS 75,00 (€ 5,45)
   - die Begleichung der jährlichen Stromkosten für die elektrische Beleuchtung
   - die einzuhaltenden Sperrstunden (Sommer- sowie Wintermonate)
   - die Kündigung der Kantine, usw.
abgeschlossen.
 

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Rohrbruch an der öffentlichen Versorgungswasserleitung

November 1954:
Der am 30.November 1954 an der öffentlichen Wasserleitung der Stadt Wien am Fuße der Pragerstraße aufgetretene Rohrbruch hat in mehreren Gärten sowie Gartenhäusern einen beträchtlichen Schaden verursacht.
Den betroffenen Mitgliedern werden von der Stadt Wien die aufgetretenen Schäden insgesamt ATS 2.150,00 (€ 156,25) vergütet.

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Erteilung der nachträglichen Baubewilligung für das Vereinsheim
Dezember 1958:
Die MA 35 der Stadt Wien erteilt mit Zl. MA 35-4260/58 vom 29.Dezember 1958 die nachträgliche Baubewilligung für die in der Anlage aufgestellte Baracke, welche als Vereinsheim dient.
Objektbeschreibung:
Grundfläche von 10,15 x 33,00 m
Unterkellerung: 18 m2
Das Gebäude ist unterteilt in je einen Saal, einen Schankraum, einen Gastraum, eine Vereinskanzlei und zwei Abstellräume. Zur Beheizbarkeit der Vereinskanzlei ist ein gemauerter Rauchfang vorhanden.
Neben dem Gebäude befindet sich ein hölzernes, 3,15 x 4,20 m großes Aborthäuschen samt Senkgrube.

 

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